Im ersten Artikel dieser Artikelserie habe ich darüber gesprochen, wieso sich WordPress als Blogger eignet. Im heutigen Artikel werde ich dir verraten, warum du WordPress selbst hosten solltest. Gleichzeitig stelle ich dir kurz 2 geeignete Hosting-Anbieter für WordPress vor.

Dieser Artikel gehört zur Artikelserie 10 Tipps zum Blogger-Kick-Start.

WordPress selbst hosten

Bevor du einen Blog startest, musst du dir Gedanken darüber machen, mit welcher Software du bloggen möchtest. Neben WordPress gibt es natürlich noch viele weitere Anbieter, mit denen du dir deinen eigenen Blog erstellen kannst. WordPress jedoch ist in diesem Bereich der absolute Platzhirsch. Kein System wird von Nutzern so häufig verwendet, wie WordPress. Auch deshalb werde ich diesem Artikel ausschließlich über diese Software bzw. dieses Blogging-System sprechen. Zu Anfang musst du wissen, dass es WordPress in zwei unterschiedlichen Formen gibt.

So gibt es wordpress.com und wordpress.org. Auf wordpress.com erhältst du ein komplett fertiges WordPress-Paket. Du musst dich hier also nicht um die Installation von WordPress kümmern. Wartungsarbeiten wie das Einspielen von Updates oder ähnliches fällt in diesen Paketen weg. Du musst WordPress in diesem Falle also nicht selbst hosten und nicht selbst verwalten. Der Nachteil dieser Pakete ist, dass der Funktionsumfang von WordPress deutlich eingeschränkt ist. Es gibt weniger Themes und Plugins. Auch kannst du im Free-Paket keine individuelle Domain nutzen.

Auf wordpress.org erhältst du hingegen WordPress als Open-Source-Software. Diese musst du hier zu aller erst herunterladen und anschließend bei einem Hosting-Anbieter deiner Wahl installieren. Wobei fast alle Anbieter, die ein WordPress-Hosting ermöglichen auch eine sogenannten 1-Klick-Installation anbieten. Das bedeutet, du musst WordPress nicht erst herunterladen. Sondern kannst bei dem jeweiligen Webhosting-Anbieter WordPress mit einem Klick installieren. WordPress selbst in einem Hosting-Paket zu hosten bringt gleichzeitig so einige Vorteile.

Du kannst deine eigene Wunsch-Domain auswählen, hast deine individuelle E-Mail Adresse und hast Zugriff auf eine Vielzahl von Themes und Plugins. Gleichzeitig bist du in der Gestaltung deines Blogs aus technischer Sicht viel freier und professioneller unterwegs. Klar, als Anfänger musst du dich erst einmal mit der Technik auseinandersetzen. Aber ich kann dich beruhigen. Es ist einfacher als du denkst!

WordPress Hosting-Anbieter

Es gibt zahlreiche Hosting-Anbieter mit denen du WordPress selbst hosten kannst. Du kannst natürlich selbst entscheiden, welchen Hosting-Anbieter du dafür auswählst. Ich persönlich habe zwei Favoriten. Diese nutze ich selbstverständlich auch selbst für meine eigenen Projekte. Die Seite bloggiraffe.de hoste ich beispielsweise bei dem Webhosting-Anbieter all-inkl.com. Ein anderer sehr guter Anbieter, den ich für weitere Projekte nutze, ist DomainFactory. Beide Hosting-Anbieter eignen sich optimal für WordPress. Und auch beide Anbieter bieten bereits sehr günstige Einsteiger-Pakete an.

Diese sind zudem relativ günstig und kosten zum Teil unter 5 € im Monat. Ein großer Vorteil dieser beiden WordPress Hosting-Anbieter ist vor allem, dass sie ihren Sitz in Deutschland haben. Das heißt, deine Daten werden nicht im Ausland verwaltet. Weiterhin können ALL-INKL sowie DomainFactory mit ihrem schnellen und professionellen Support überzeugen. Auch nutzen sie die modernste Server-Hardware, was für die Performance deiner WordPress-Installation von großer Bedeutung sein kann.

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ALL-INKL

ALL-INKL* hat aktuell 4 Pakete im Angebot, die Kunden für eine private Homepage, einen Online-Shop oder eben einen Blog und WordPress nutzen können. Dabei überzeugt das Angebot von ALL-INKL vor allem wegen seiner umfangreichen Funktionen. Im günstigsten Angebot ALL-INKL Privat sind bereits 3 Domains inklusive und es sind bis zu 150 Subdomains möglich.

Der Hosting-Anbieter führt in allen Paketen wie Privat, PrivatPlus, Premium und Business regelmäßige Backups durch. Und auch eine WordPress 1-Klick-Installation ist möglich. Das tolle bei diesem Anbieter ist, die ersten 3 Monate sind in jedem Paket kostenlos.

All-INKL: WordPress selbst hosten

Quelle: all-inkl.com

DomainFactory

DomainFactory* bietet seinen Kunden ein spezielles WordPress-Hosting an. Dieses beinhaltet eine einfache 1-Klick-Installation für die Website oder den Blog. Automatische Updates, die vor Gefahren schützen. Sowie tägliche Backups, die für mehr Sicherheit sorgen sind außerdem enthalten.

Die angebotenen Pakete für das WordPress-Hosting sind unterteilt in Basic, Medium und Professional. Das Basic-Paket gibt es derzeit in den ersten 3 Monaten sogar für nur 0,99 € im Monat.

DomainFactory: WordPress selbst hosten

Quelle: DomainFactory.de


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In meinem 7-teiligen Kurs „WordPress lernen & Erfolgreich bloggen“ zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dich auf deinen Blog-Start vorbereitest. Und wie du es von Anfang schaffst, erfolgreiche Inhalte zu erstellen und erfolgreich zu bloggen.

WordPress lernen & Erfolgreich bloggen

Fazit

Wenn du deinen Blog-Start von Anfang an professionell angehen willst, solltest du WordPress selbst hosten. Und auf fertige WordPress-Pakete inklusive Hosting verzichten. Der schwierigste Teil ist für Anfänger meist die WordPress-Installation.

Die oben genannten WordPress Hosting-Anbieter bieten jedoch eine 1-Klick-Installation an. So wird WordPress voll automatisch auf dem Server installiert und eingerichtet.